Instrumente einer Krise Teil 1: Credit Default Swaps

In einer Serie von Artikeln möchte ich die Funktionsweise von Derivaten vorstellen, welche an den aktuellen Verwerfungen des Finanzmarktes beteiligt sind. Es geht weniger darum solche Produkte zu brandmarken als vielmehr auf nicht offensichtliche Risiken solcher Derivate hinzuweisen.

 

Credit Defaults Swaps (CDS) wurden Ende der 90er Jahre entwickelt und erfreuen sich seit diesem Zeitpunkt wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2000 belief sich das ausstehende Kontraktvolumen auf ca. 800 Milliarden US-Dollar. Bis Mitte 2004 stieg dieser Wert auf ca. 5 Billionen US-Dollar an (Quelle) . Mit Hilfe des CDS ist es Unternehmen und Banken möglich Kreditrisiken genau so zu handeln wie etwa Marktrisiken.

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